Baubetrieb in Ruhwarden

|  23. November 2011

Die Arbeiten an der Außenraum-Skuptur des Künstlerduos atelier havelblick sind in vollem Gange. Der Bauhof der Gemeinde bereitete mit schwerem Gerät den Baugrund vor und legte das Fundament. Kurator Thomas Hauck informierte sich an Ort und Stelle über den Fortgang des Projekts. Und der Ruhwarder Maurer Rolf Patzelt opferte ein freies Wochenende, um die Mauerarbeiten am 1:1-Modell von drei Stufen der geplanten Deichtreppe fachkundig zu unterstützen. Zum Mauertermin waren zahlreiche weitere Ruhwarder mit Rat und Tat zur Stelle.

Drögenbostel in Berlin

|  17. November 2011

“Guck mal: Kunst!” An vier belebten Orten in Berlin erzählen Stefan Dornbuschs Plakate vom Kunstprojekt in Drögenbostel.

Die “Petzer Freiheit” in Bildern

|  10. November 2011

Nur noch wenige Tage bleiben die Bänke des Dorfes auf der “Petzer Freiheit” stehen, ehe sie, von Pia Lanzinger mit einem fortlaufenden Text versehen, in die heimischen Vorgärten zurückkehren.

 

“Guck mal: Kunst!” in Hannover und Berlin

|  7. November 2011

Vom 12. – 20. November 2011 trägt Stefan Dornbusch seine Kunst vom Dorf in die Stadt: “Guck mal: Kunst!” titeln die Großplakate, die an zentralen Orten in Hannover und Berlin auf das “Zimmer im Freien” in Drögenbostel aufmerksam machen werden.

Plakat_Guck_mal_KunstStandorte der Plakate in Hannover:
Calenberger Straße 41 / Kommandanturstraße
Friedrichswall 11 / Theodor-Lessing-Platz

Standorte der Plakate in Berlin:
U-Bahnhof Stadtmitte, Bahnsteig Linie U6 Richtung Alt-Tegel
S-Bahnhof Bellevue, Bahnhofshalle Ausgang Gerickesteg
S-Bahnhof Zoologischer Garten, Fernbahnsteig Gleis 3
Stresemannstraße 120 / Niederkirchnerstraße

 

 

 

“Die Kunst bleibt im Dorf”

|  4. November 2011

“Die Kunst bleibt im Dorf”, stellt der Weser Kurier in seinem Artikel über unser Projekt fest:

 

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„Stairway to heaven“ am Ruhwarder Deich

|  28. Oktober 2011

Mit großer Spannung haben die Ruhwarder dem Projektvorschlag der “havelblickler” Gabriele Konsor und Roland Eckelt entgegengefiebert. Am 26. Oktober 2011 war es endlich so weit: Den Einwohnern des Dorfes wurde die Idee einer begehbaren Skulptur am Deich vorgestellt. Die Künstler wollen gemeinsam mit den Dorfbewohnern den Ruhwarder Deichaufgang neu gestalten. Auf jeder der Stufen soll die Eingangsstufe je eines Ruhwarder Hauses kopiert werden, so dass sich Spaziergänger beim Deichaufgang einmal “durch das ganze Dorf” bewegen. Die Treppe wird nach den Plänen der “havelblickler” zusätzlich um einen Meter über die Deichkrone hinaus in die Höhe wachsen.

Die Ruhwarder Bürger haben die Idee mit großer Begeisterung aufgenommen – nur im Hinblick auf den Namen für ihre neu gestaltete Deichtreppe sehen einige von ihnen noch Diskussionbedarf.

Bis zum Ende der Laufzeit des Stiftungsprojektes “Kunst fürs Dorf – Dörfer für Kunst” Ende November 2011 werden die Künstler ihre Idee an einem Platz innerhalb des Dorfes visualisieren. Dort wird eine Außenraum-Skulptur entstehen, die aus einem 1:1-Modell von drei Stufen der geplanten Deichtreppe und einer Informationstafel besteht.

Doch mit dem Abschluss des Projektes „Kunst fürs Dorf – Dörfer für Kunst“ soll der künstlerische Schaffensprozess nicht zum Stillstand kommen: Die Ruhwarder sind fest entschlossen, den Impuls aus dem Stiftungsprojekt aufzunehmen und die große Deichtreppe in eigener Regie zu realisieren. Dazu sind aber noch zahlreiche formale und finanzielle Hürden zu überwinden.

Mit dem Bau der Treppe müssen die Ruhwarder und atelier havelblick in jedem Fall noch bis zum April 2012 warten, denn erst dann darf am Deich wieder gearbeitet werden.

“Martfelder Legenden” ab sofort wieder im Dorf gegenwärtig

|  25. Oktober 2011

Mancher hat sich in den letzten Wochen wohl gefragt, was denn aus der Idee Victor Kéglis zur Veranschaulichung erinnerungswürdiger Geschehnisse aus der Dorfgeschichte geworden ist. Am vergangenen Sonntag war es dann endlich soweit: Nicht weniger als acht über den Ort verteilte Installationen wurden im Rahmen einer Feierstunde in der Fehsenfeldschen Mühle an die Gemeinde übergeben.

Neben den fünf alternativen Ortsschildern, welche unterschiedliche Erklärungen zur Herkunft des Namens “Martfeld” geben, und der Gedenktafel am Atelier konnten die Projekte “Tante Lottis Geschichten” (LED-Leuchtband), “Der höfliche Eber” (im Gasthof “Kastanie”), “Operettenweg”, “Hauptbahnhof Martfeld”, “Das kleinste Fotomuseum der Welt” und “Friedrich Joloff” abgeschlossen werden. Sie rufen auf sehr subtile und durchaus humorvolle Weise bemerkenswerte Tatsachen, Begebenheiten und Persönlichkeiten aus dem Gemeindeleben der letzten 100 Jahre wieder ins öffentliche Bewusstsein.

Wie der Künstler betonte, ist das Projekt “Martfelder Legenden” auf Fortsetzung angelegt. Zukünftig können sich somit weitere Künstler auf Spurensuche in der Ortschronik und im kollektiven Gedächtnis der Gemeinde begeben und weitere schöne, spannende und skurrile Geschichten zutage fördern. Dadurch kann die Kunst mit dazu beitragen, der Geschichts- und damit auch Gesichtslosigkeit der vom ländlichen Strukturwandel gebeutelten Dörfer entgegenzuwirken.

NDR Kulturjournal 17. Oktober 2011


Drögenbostels “Blaue Insel” der Öffentlichkeit übergeben

|  24. Oktober 2011

 

Bei der feierlichen Einweihung von Stefan Dornbuschs “Zimmer im Freien. Die Blaue Insel für Drögenbostel” am vergangenen Samstag, den 22. Oktober, passte farblich alles zusammen – sogar der Himmel präsentierte sich wolkenlos und durchgängig blau. Und so war es schon ein sehr stimmungsvoller Moment, als gleichzeitig Dutzende gasgefüllter blauer Luftballons in denselben aufstiegen, um die Nachricht von der Eröffnung über die Gemeindegrenzen hinaus zu tragen.

Der Einladung zur Übergabe der Kunstinstallation an die Öffentlichkeit waren auch Friedrich-Otto Ripke, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, sowie der ehemalige Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen gefolgt.

Im Anschluss an den offiziellen Festakt am Ortseingang wurde in der Scheune auf dem Meyer’schen Hof ausgelassen in den Abend hineingefeiert. Für die musikalische Unterhaltung sorgte u. a. die örtliche Schülerband “Who killed Frank”.

 

Martfeld: Kéglis Kunstwerke erobern den öffentlichen Raum

|  7. Oktober 2011

Bislang haDer höfliche Eber in Martfeldt der Martfelder Künstler Victor Kégli seine Projektideen eher im kleinen Kreis entwickelt. Nun werden sie  aber nach und nach für alle im Dorf sichtbar.

Drögenbostel: “Zimmer im Freien” erntet neugierige Blicke – Einweihung am 22. Oktober

|  5. Oktober 2011

Diesmal hat Petrus ein Einsehen gehabt: Bei schönstem Altweibersommerwetter konnten am ersten Oktoberwochenende die letzten künstlerischen Arbeiten in Drögenbostel erledigt werden. Nachdem die speziell angefertigten Möbel gestrichen und montiert wurden, ist das “Zimmer im Freien” nun komplett und sorgt bereits für viel Aufmerksamkeit bei den Vorbeifahrenden. Damit deren Neugier befriedigt werden kann, hat Stefan Dornbusch eigens eine große Informationstafel aufgestellt. Bis zur öffentlichen Einweihung der neuen Dorfattraktion sind es nämlich noch ein paar Tage hin; sie wird erst am Samstag, den 22. Oktober, um 16.00 Uhr der Allgemeinheit übergeben. Erst dann ist das “Probesitzen” offiziell erlaubt…